Am 25.9.2010 ist es soweit: Ursula und Hannes Michl werden in der Pfarrkicher St. Lorenz getraut. Und zu einer richtigen Hochzeitsfeier gehört vorab der Polterabend. Unsere Spanienreise war der ideale Zeitpunkt um ihren Junggesellinnen-Abschied zu feiern. Gleich am 2 Reistetag, den 4.9. war es soweit!
Lt. Programm wäre der Polterabend am ABEND in einem Cafehaus geplant gewesen. Aber da wurde die Rechnung ohne unsere Musikerinnen gemacht: Als Ursula von einer kurzen Einkaufstour mit Michaela N. wiederkehrte, wartete schon ihr "Polter-Outfit" am Balkon für alle sichtbar!
2.v.l.: eine noch entspannte Ursula beim Frühstück
Vorbereitungen am Balkon zu Ursulas Zimmer
E viva espania!
Die Überraschung ist gelungen!
Passt perfekt!
Alle adeligen Bräute haben ihr Balkonszene - so auch unsere Ursula!
Das Volk jubelte!Damit sie auch weiß, was heute los ist, wurde Ursula genauestens instruiert.
Mit einheitlichen Leiberln und einer riesigen Infotafel am Rücken waren wir
nicht zu übersehen!Alle Musikerfrauen waren live dabei!
(Und der Spitzbub möchte natürlich auch mit aufs Bild ... )Happy-Ursula!
Wie es der Brauch verlangt, muss eine zukünftige Braut ihre hausfraulichen Qualitäten zum Besten geben. Wir wollten von Ursula wissen, ob sie richtig Schuhputzen kann. Das ist auch wichtig für die Bürgermusik: dreckige Musi-Schuhe sind ein echtes No-Go! Also wurden gleich am Marktplatz die ersten dreckigen Schuhe gesucht - und gefunden! Der Lohn für die erbrachte Arbeit wurde in eine gemeinsame Polterkasse gegeben und am Abend im Lokal für eine Runde Drinks ausgegeben.
Per Megafon wurde allen verständlich gemacht, was von Ursula verlangt wird.
Die Pressefotografen stehen bereit -
dann kann es ja losgehen!Als erstes müssen natürlich unserm Herrn Bürgermeister die Schuhe geputzt werden.
Er ist sichtlich erfreut!Auch die Socken waren danach duftig frisch!
Das Publikum war schwer begeistert und verlangte nach mehr!
Auch beim Obmann hieß es:
Zeig her Deine Füße, zeig her Deine Schuh!Noch nie haben die Wadeln von Warren so geglänzt wie an diesem
wunderbaren Tag!Die Mühe hat auch seinen Preis!
Nein, leider werden an dieser Kassa KEINE Bankomat- oder Kreditkarten akzeptiert.
Nur Bares ist Wahres!
Das Tagesprogramm beinhaltete ja auch jede Menge Sightseeing. Und so machten wir uns auf den Weg nach Bajona. Das liegt an der atlantischen Küste. Ein kurzer Aufenthalt am Strand und dann ging es weiter zum Aussichtsberg Santa Tecla.
Spanien 12.00 Uhr - die Frisur hält!
Gute Laune auf der Fahrt zur Küste
Baiona
Für ein Späßchen immer zu haben: unsere Ursula!
Doch plötzlich haben wir unsere Ursula aus den Augen verloren. Die intensive Suche gestaltete sich schwierig - aber schließlich haben wir sie doch wieder gefunden...

Den Seinen gibts der Herr im Schlaf!
Die Pressefotografen werden immer mehr...
Sauber!

Blitzeblank!
Perfektes Ergebnis:
Danach wurde im Bergrestaurant gut gespeist.
Mittagessen
gemütlicher Ratscher auf der Sonnenterrasse unter Freunden
Im Bus ging es weiter nach Portugal. Die Fahrt dauerte lang, und so vertrieb man sich mit Singen und Tanzen die Zeit.
Portugal
Im portogisischen Städtchen Melgaco wurde dann im Schani weitergefeiert. Getrunken wurde ein Mixgetränk aus Bier, Wein, Wasser und Zucker - wow, war das süß! Fast so süß wie unsere Ursula!
Kluge Leute aus unseren Reihen stellten plötzlich fest, dass wir eigentlich direkt vor einer Kirche sitzen. Wie wär es, wenn wir die Ursula jetzt sofort verheiraten würden? Jetzt wären wir schon alle da!
Nachdem ihr Zukünfitger "Hannes" heißt, hatten wir gleich einige Kandidaten bei der Hand. Aber sie wollte dann doch lieber zu Hause heiraten - der Versuch war es aber wert!
... und dann war da noch:
Ach schade, ich finde sein T-Shirt passte perfekt zu deinem trendy Dirndl! ;=)
Bevor es weiterging zum Abendessen machten wir noch ein Hochzeits- äh Polterabend-Gruppenfoto!
Unsere Musiker sind ja in den meisten Fällen sehr spontan und was kurz nach dem Gruppenfoto passierte, gehört mit Sicherheit in diese Kategorie!
Dort, wo uns der Bus abholen sollte, war eine Art Marktbrunnen. Und 5 min Wartezeit können lang sein, besonders wenn unsere Musiker zu Streichen aufgelegt sind. Es wurden sogleich Wetten abgeschlossen, dass sich die Ursula nicht traut, da durchzurennen. Die Wette haben einige verloren - weil unsere Ursula ist auch spontan wie man sieht, und klug noch dazu! Leider hat sie nicht mit Thomas und Hannes gerechnet...
Da war sie noch trocken, aber dann...
Tja, da hat es sie wohl erwischt!
Die gute Laune konnten sie ihr aber trotzdem nicht verderben!
In Spanien ist WARTEN eine Tugend und wir passten uns dem natürlich an. Gleich bei der nächsten Wartezeit zum Abendessen wurde am Vorplatz des Hotels wieder kräftig schuhgeputzt.
Vereinte Kräfte wurden schon mal benötigt...
... um die Schuhe sauber zu kriegen
Auch einen Gentleman gibt es in unseren Reihen
Thomas hat es gern gemütlich
Und dann war da noch ein besonderer Härtefall:Tja, liebe Ursula, leider gibt es als Hausfrau auch wirklich unangenehme Sachen zu erledigen...
Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: duftig!
Nach dem Abendessen traten wir die Heimfahrt nach Ribadavia an. Dort war ja im Cafehaus reserviert für den Polterabend! Für Ursula die letzte Station ihres ereignisreichen und anstrengenden Poltertages. Es wurden noch ein paar Tänzchen gewagt und dann ließen wir unsere Ursula hochleben!
Das künftige Eheleben kann nach dieser Prüfung nicht mehr schiefgehen!

Macarena durfte natürlich nicht fehlen!

Vogerltanz mit Roli

Der Jubel war natürlich groß, als plötzlich ein spanisches Brautpaar am Eingang stand!

Maria läßt Ursula nun offiziell in den Ehestand treten und bedankt sich
bei ihr herzlich für die Riesengaudi, die wir gemeinsam an diesem Tag haben durften!

Applaus!

Liebe Ursula, danke dafür, dass Du locker und fröhlich jedes Späßchen mitgemacht hast! Ohne Dich wäre der Reisetag in Spanien/Potugal nur halb so lustig gewesen!
Wir wünschen Dir am Samstag, den 25.9.2010, gemeinsam mit Deinem Herzblatt Hannes einen wunderbaren, unvergesslichen Hochzeitstag!
Deine FreundInnen der Bürgermusik Mondsee!
Fotos: Bürgermusik mit Fanclub
Bericht: Renate Mayrhofer
... Unsere spanischen Mitbürger waren so begeistert von unserer Ursula,
dass man Tage später noch dieses an einer Haustür fand:
... aber ich finde 1000 Pesetos sind zuwenig für so eine Klassefrau -
deshalb haben wir sie wieder mitgenommen nach Österreich!