Die diesjährige Marschwertung des Blasmusik-Bezirksverbandes Wels fand heuer am 18. Juni 2011 im Rahmen des Bezirksmusikfestes in Pennewang statt und da unsere beiden Vereine nun bereits eine enge Bindung pflegen, entschieden wir uns dieses Mal nicht in unserem Heimatbezirk Vöcklabruck, sondern eben in Pennewang bei der diesjährigen Marschwertung anzutreten.
Wie in den Vorjahren waren zuvor an einigen Abenden alle MusikerInnen eifrig beim Proben,...
... ehe es dann am Samstag, den 18. Juni nach Pennewang gehen konnte. Doch bevor wir bei der Marschwertung unser Geübtes unter Beweis stellen konnten, durften wir am Nachmittag das Bezirks-Seniorenkonzert spielen.
Durch das Programm führte äußerst unterhaltsam und kurzweilig seitens der Bürgermusikkapelle Mondsee Matthias Ainz und seitens des Musikvereines Pennewang Kapellmeister-Stellvertreter Georg Bachleitner.
Neben bekannten Melodien wie beispielsweise "Wiener Bürger", "Rock around the clock", "Böhmischer Traum" spielten wir auch den "Karneval von Venedig", bei dem Hannes Mayrhofer sein Trompetensolo zum Besten geben durfte.



Posaunen-Klangkörper

weitere Solistin: Katharina Wesenauer

Marlies und Stephan

tolles Publikum

Blechbläser

1.Reihe
Selbstverständlich ließen wir es uns nicht nehmen, dass neben unserem Kapellmeister Georg Mayrhofer auch der Kapellmeister von Pennewang Karl-Heinz Bachler unseren Klangkörper einmal dirigieren durfte. So stand das Konzertstück "Ungarns Kinder" ganz im Zeichen vom Kapellmeister Pennewangs:
Zum Dank ließ sich Karl-Heinz Bachler nicht lumpen und wartete sogleich eine Stärkung in flüssiger Form auf.
Nach einigen Dankesworten durch den Obmann des MV Pennewanges Rudolf Hiptmair war das Bezirks-Seniorenkonzert 2011 auch bereits schon wieder vorbei.
Bereits während des Konzertes hat es äußerst heftig zum Regnen begonnen und daher mußte das geplante darauf folgende Programm (Festakt mit Gemeinschaftsspiel, Marschwertung, etc.) diesen äußerst widrigen Bedingungen angepasst werden. Daher ließen die Veranstalter sogleich die Kapellen zur Marschwertung antreten, um so vor dem Wettergott - vermeintlich - Zeitvorsprung zu gewinnen.
Den Beginn machten die MusikerInnen des MV Pennewang:
Bereits als zweite Musikkapelle gingen wir "an den Start". Mit dem Marsch "Lambacher Schützen" konnte es sogleich losgehen. Nur leider hatten wir bei unseren zahlreichen Proben eine Hürde nicht bedacht: In Pennewang kam der Regen nicht "von oben", sondern aufgrund der äußerst schlechten Witterungsbedingungen beinahe waagrecht "von vorne". Die nächste Stufe des Regens wäre nur noch der Hagel gewesen (und das ist nicht übertrieben!).

klar, alle haben einen Schirm - nur wir leider nicht *g*


mehr regnen kann es wohl nicht mehr


im Gleichschritt

1. im Trockenen


von wegen Salzburger Schnürlregen?!
das sollte besser "Pennewanger Starkregen" heißen!

die Ehrengäste unter bzw. hinter Schirmen versteckt


nass, nässer = wir


zu diesem Zeipunkt waren wir bereits "patsch-nass"
Als dritte Kapelle war in Folge Bad Wimsbach unterwegs, als der Sprecher jedoch mit den Worten "nein, das geht nicht, nein, wir brechen ab!" die Marschwertung abbrechen mußte. Somit waren genau 2 von 29 Kapellen in die Wertung gekommen: MV Pennewang in der Stufe E und wir in der Stufe D.
Der darauf noch folgende Festakt im Festzelt mit Gemeinschaftsspiel wurde äußerst kurz gehalten.
Anschließend wurde dann die (sehr kurze) Siegerehrung der Marschwertung vorgenommen, bei welcher unser Obmann und Stabführer Hannes Nußbaumer - begleitet von unseren Marketenderinnen - zu Recht ein sehr strahlendes Gesicht aufwies:
Das Ergebnis:
Ein ausgezeichneter Erfolg!
Dieses Ergebnis war natürlich Anlass genug ausgiebig zu feiern!
Lieber Hannes,
wir möchten Dir an dieser Stelle für Deinen Einsatz im Rahmen der diesjährigen Marschwertung danken! Denn nur aufgrund Deines unermüdlichen Einsatzes im Rahmen der Marschproben und Deines "kühlen" Kopfes bei der Wertung selbst, konnten wir uns wieder einen AUSGEZEICHNETEN ERFOLG sichern!
Deine "Dir in Reihen folgenden" MusikerkollegInnen
Stellt sich jetzt nur noch die Frage ob alle Flötistinnen wieder heil nach Hause gekommen sind, denn wie es scheint haben diese in Pennewang einen besonderen Wert:
Fotos:
Johann Ellmauer,
Walter Breitwieser,
Anni Loindl,
Veronika Mayrhofer,
Stefan Mayrhofer,
Ursula Michl-Schwertl
Bericht:
Ursula Michl-Schwertl